Gelje Sherpa und die unglaubliche Rettung am Mount Everest – eine wahre Heldengeschichte

In der Welt des Bergsteigens gibt es außergewöhnliche Momente – und dann gibt es Momente, die fast unglaublich erscheinen. Eine solche Geschichte ereignete sich am Mount Everest im Frühjahr 2023, als der nepalesische Bergführer Gelje Sherpa einem verunglückten Bergsteiger das Leben rettete – und dabei selbst große Risiken einging.


Die gefährlichste Zone der Welt

Der Mount Everest ist nicht nur der höchste Berg der Welt, sondern auch einer der gefährlichsten Orte überhaupt. Die Bereiche oberhalb von etwa 8.000 Metern werden als „Todeszone“ bezeichnet, weil dort durch den extrem dünnen Sauerstoff und die bitterkalten Temperaturen die menschliche Überlebensfähigkeit massiv eingeschränkt ist.


Gelje Sherpas mutige Entscheidung

Am 18. Mai 2023 war Gelje Sherpa als Bergführer mit einem Kunden auf dem Weg zum Everest-Gipfel, als er in der Todeszone einen fast bewegungslosen Bergsteiger entdeckte, der reglos an einem Seil hing – ohne Sauerstoff, ohne Hilfe und am Rande des Todes.

Statt weiter seinen eigenen Gipfeltraum zu verfolgen, traf Gelje eine außergewöhnliche Entscheidung: Er ließ seinen eigenen Aufstieg abbrechen und widmete sich der Rettung des Fremden.


Eine Rettung „fast unmöglich“

Das Bergsteigen in der Todeszone ist extrem anspruchsvoll – Muskeln, Sauerstoffversorgung und mentale Stärke werden dort an die Grenze gebracht. Gelje und ein weiterer Sherpa trugen den verletzten Mann über 600 Meter und rund sechs Stunden durch Schnee und über vereiste Passagen. Sie wickelten ihn in eine Schlafmatte und trugen ihn abschnittsweise auf den eigenen Schultern, bis sie einen Punkt erreichten, von dem aus ein Hubschrauber den Verletzten ins Basislager bringen konnte.

Nepalesische Behörden bezeichneten den Einsatz als „sehr seltene“ und beinahe unmögliche Rettung in der Todeszone.


Dankbarkeit – und Kontroverse

Zunächst wurde Gelje für seine Tat weltweit gelobt und machte mit Videosequenzen der Rettung Schlagzeilen in den Medien. Doch die Geschichte bekam eine überraschende Wendung: Der gerettete Bergsteiger veröffentlichte zunächst Beiträge, in denen er vor allem seinen Sponsoren dankte und Gelje nicht namentlich erwähnte, was in der Community für Kritik sorgte. Zuletzt berichtete die Presse, dass er Gelje sogar zunächst auf sozialen Medien blockiert hatte – bevor er später doch eine Form von Anerkennung nachholte.


Ein Held auch jenseits des Moments

Gelje Sherpa ist kein Unbekannter in der Bergsteigerwelt: Er wuchs in einem Dorf nahe dem Everest auf, arbeitete viele Jahre als Hochgebirgsführer und war bereits an zahlreichen Rettungen beteiligt. Viele sehen in ihm ein Beispiel für Mut, Menschlichkeit und den oft übersehenen Beitrag der Sherpa‑Gemeinschaft für die Sicherheit am Berg.


Fazit

Die Geschichte von Gelje Sherpa ist mehr als nur ein Moment heroischen Handelns. Sie zeigt, wie weit Menschen gehen können, um Leben zu retten – selbst unter extremsten Bedingungen. Gleichzeitig erinnert sie daran, wie wichtig Respekt und Anerkennung für diejenigen sind, die solche Leistungen vollbringen.

Wenn du möchtest, kann ich dir auch eine zeitliche Übersicht oder eine Videoempfehlung zur Rettung zusammenstellen – sag einfach Bescheid!

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