Der Mount Everest ist mit 8.848 Metern der höchste Berg der Welt – und gleichzeitig einer der gefährlichsten. Jedes Jahr wagen sich Hunderte Bergsteiger:innen auf seinen Gipfel, doch die Herausforderungen sind extrem. Die Gefahren sind dabei vielfältig: von extremen Wetterbedingungen bis hin zu körperlichen Belastungen durch die Höhe.
1. Extrem hohe Höhen und dünne Luft
Ab etwa 8.000 Metern spricht man vom sogenannten „Todesbereich“. Dort enthält die Luft nur etwa ein Drittel des Sauerstoffs auf Meereshöhe. Folgen können sein:
- Akute Höhenkrankheit (Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel)
- Lungen- oder Hirnödem, die lebensgefährlich sein können
- extreme Erschöpfung und verlangsamte Reaktionszeiten
Selbst erfahrene Bergsteiger:innen benötigen oft Sauerstoffflaschen, um die Gipfelbesteigung zu überstehen.
2. Unberechenbares Wetter
Auf dem Everest kann das Wetter innerhalb von Minuten umschlagen. Plötzliche Stürme, Schneefälle und extreme Temperaturen bis zu –60 °C stellen ein enormes Risiko dar. Windböen können Menschen von exponierten Stellen reißen, Lawinen drohen jederzeit.
3. Lawinen und Gletscherspalten
Die Routen führen über steile Gletscher und Eisfelder, die jederzeit Lawinen auslösen können. Gletscherspalten sind oft schwer erkennbar und bergen die Gefahr von Stürzen in tiefe Schluchten.
4. Überfüllung und menschliche Faktoren
In den letzten Jahren haben Massenzustände an beliebten Routen zugenommen. Engpässe am Gipfel können dazu führen, dass Bergsteiger:innen lange Zeit in großer Höhe warten müssen – erhöhtes Risiko durch Erschöpfung und Kälte.
5. Physische und psychische Belastung
Monatelange Vorbereitung, anstrengendes Klettern und die extremen Bedingungen setzen Körper und Geist massiv unter Druck. Fehler, Unachtsamkeit oder körperliche Schwäche können schnell lebensgefährlich werden.
6. Medizinische Notfälle und eingeschränkte Rettungsmöglichkeiten
Ab einer bestimmten Höhe sind Rettungseinsätze schwierig bis unmöglich. Ein Herzinfarkt, Höhenkrankheit oder Sturz kann fatale Folgen haben, da Helikopter nur begrenzt fliegen können und medizinische Versorgung extrem eingeschränkt ist.
Fazit
Der Mount Everest ist nicht nur ein Symbol für Abenteuer und menschliche Leistung, sondern auch eine extreme Gefahr. Die Kombination aus großer Höhe, extremen Wetterbedingungen, Lawinen, körperlicher Belastung und Überfüllung macht ihn zu einem der gefährlichsten Berge der Welt. Wer den Gipfel erreichen will, braucht neben Erfahrung, Training und Ausrüstung vor allem Respekt vor der Natur.
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