Die häufigsten Operationen in Deutschland: OP-Statistiken auf einen Blick 2026

Die häufigsten Operationen in Deutschland OP-Statistiken auf einen Blick 2026

Welche Operationen werden in deutschen Krankenhäusern besonders häufig durchgeführt? Die aktuellen Zahlen zeigen: Das Spektrum reicht von Darm- und Wirbelsäuleneingriffen über Hüft- und Knieprothesen bis hin zu Kaiserschnitten und Frakturversorgungen.

Für einen Blick auf die Situation im Jahr 2026 sind vor allem die offiziellen Daten für das Berichtsjahr 2024 relevant. Die entsprechende Krankenhausstatistik wurde 2025 veröffentlicht und ist derzeit die aktuellste vollständige Jahresstatistik zu Operationen und Prozeduren. Das Statistische Bundesamt weist für 2024 insgesamt 16,31 Millionen Operationen bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten aus. (Destatis)

Wichtig ist dabei: Bei den folgenden Zahlen handelt es sich um kodierte Operationen und Prozeduren, nicht zwangsläufig um die Zahl der einzelnen Patienten. Bei einem Krankenhausaufenthalt können mehrere Eingriffe bzw. Prozeduren dokumentiert werden.

Die wichtigsten OP-Zahlen 2026 im Überblick

Die aktuellsten vollständigen Daten für Deutschland beziehen sich auf 2024. Die Top-20-Tabelle des Statistischen Bundesamtes zeigt folgende besonders häufig kodierten Operationen: (Destatis)

Rang Operation bzw. Prozedur Anzahl 2024
1 Andere Operationen am Darm 381.456
2 Zugang zur Lendenwirbelsäule, zum Kreuzbein und Steißbein 369.441
3 Rekonstruktion weiblicher Genitalorgane nach Dammriss 343.149
4 Endoskopische Operationen an den Gallengängen 300.475
5 Implantation einer Hüft-Endoprothese 281.086
6 Kaiserschnitt 251.033
7 Implantation einer Knie-Endoprothese 249.248
8 Offene Reposition einer Mehrfragment-Fraktur 242.449
9 Andere Operationen an der Wirbelsäule 231.423
10 Chirurgische Wundtoilette/Wunddebridement 216.374

Diese Zahlen beziehen sich auf den jeweiligen OPS-Code und sollten deshalb nicht mit allgemeinen Begriffen wie „Hüftoperationen insgesamt“ oder „Wirbelsäulenoperationen insgesamt“ gleichgesetzt werden. Mehrere verschiedene OPS-Codes können zu einem medizinischen Themenbereich gehören. (Destatis)

16,31 Millionen Operationen im Jahr 2024

Die Größenordnung ist bemerkenswert: Im Jahr 2024 wurden in deutschen Krankenhäusern insgesamt 16.310.526 Operationen bei vollstationär behandelten Patienten erfasst. (Destatis)

Zum Vergleich: Insgesamt wurden 2024 rund 17,5 Millionen Menschen stationär in deutschen Krankenhäusern behandelt. Die Zahl der stationären Behandlungen lag damit zwar 2 Prozent über dem Vorjahr, aber noch 9,6 Prozent unter dem Niveau von 2019. (Destatis)

Die beiden Zahlen darf man allerdings nicht einfach dividieren und daraus eine durchschnittliche Operationszahl pro Patient ableiten. Grund dafür ist die unterschiedliche statistische Erfassung und die Tatsache, dass ein Patient während eines Aufenthalts mehrere Prozeduren erhalten kann.

1. Platz: Operationen am Darm

Mit 381.456 Fällen waren „andere Operationen am Darm“ 2024 die häufigste einzelne Operationskategorie in der Destatis-Top-20-Liste. (Destatis)

Darmoperationen können aus ganz unterschiedlichen medizinischen Gründen erforderlich sein.

Dazu gehören beispielsweise:

  • entzündliche Erkrankungen,
  • Darmkrebs,
  • Divertikelkrankheit,
  • Darmverschlüsse,
  • Verletzungen,
  • Komplikationen anderer Erkrankungen.

Die Bezeichnung „andere Operationen am Darm“ ist dabei eine statistische OPS-Kategorie. Sie beschreibt nicht eine einzige konkrete Operation.

2. Platz: Operationen an der Lendenwirbelsäule

Mit 369.441 kodierten Eingriffen folgten Zugänge zur Lendenwirbelsäule sowie zum Kreuz- und Steißbein. (Destatis)

Wirbelsäulenoperationen bilden insgesamt einen großen Bereich der stationären Chirurgie.

In der Top-20-Liste finden sich zusätzlich:

  • andere Operationen an der Wirbelsäule: 231.423,
  • dynamische Stabilisierung der Wirbelsäule: 163.240,
  • Entfernung erkrankten Bandscheibengewebes: 157.035. (Destatis)

Das verdeutlicht, dass Rücken- und Wirbelsäuleneingriffe in Deutschland eine erhebliche Rolle spielen.

Dammriss-Rekonstruktionen auf Platz 3

Auf Rang drei stehen mit 343.149 Fällen Rekonstruktionen weiblicher Genitalorgane nach einer Ruptur beziehungsweise einem Dammriss nach der Geburt. (Destatis)

Diese Zahl ist besonders interessant, weil sie zeigt, dass die häufigsten Operationen nicht ausschließlich klassische elektive Eingriffe wie Gelenkersatz umfassen.

Geburtshilfliche Eingriffe und Behandlungen machen einen bedeutenden Teil der stationären medizinischen Versorgung aus.

Gallengänge: Mehr als 300.000 Eingriffe

300.475 endoskopische Operationen an den Gallengängen wurden 2024 erfasst. Damit lag diese Kategorie auf Platz vier. (Destatis)

Endoskopische Verfahren ermöglichen es, bestimmte Eingriffe über natürliche Körperöffnungen und mithilfe spezieller Instrumente durchzuführen.

Sie spielen insbesondere bei Erkrankungen der Gallenwege eine wichtige Rolle.

Hüftprothesen bleiben ein Klassiker

Die Implantation einer künstlichen Hüfte gehört zu den bekanntesten größeren Operationen in Deutschland.

2024 wurden 281.086 Implantationen einer Endoprothese am Hüftgelenk erfasst. Damit lag der Eingriff auf Platz fünf der häufigsten einzelnen Operationscodes. (Destatis)

Ein künstliches Hüftgelenk kommt insbesondere bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß zum Einsatz.

Die hohe Zahl steht außerdem im Zusammenhang mit der Alterung der Bevölkerung und der zunehmenden Zahl älterer Menschen.

Knie-OPs haben langfristig stark zugenommen

Besonders interessant ist die Entwicklung bei künstlichen Kniegelenken.

2024 wurden 249.248 Implantationen einer Knie-Endoprothese registriert. Damit lag der Eingriff auf Rang sieben. (Destatis)

Das Statistische Bundesamt weist außerdem darauf hin, dass sich die Zahl der Knie-OPs mit Implantation einer Endoprothese zwischen 2005 und 2024 knapp verdoppelt hat. (Presseportal)

Damit gehört der Kniegelenkersatz zu den Operationen, bei denen die langfristige Entwicklung besonders deutlich ausfällt.

Kaiserschnitt: 251.033 Operationen

2024 wurden 251.033 Kaiserschnitte unter dem entsprechenden OPS-Code erfasst. (Destatis)

Die Kaiserschnittrate lag 2024 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bei 33,0 Prozent und erreichte damit einen Höchststand. (Destatis)

Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um geplante Kaiserschnitte. Auch medizinisch notwendige ungeplante Eingriffe fließen in die Statistik ein.

Die Entwicklung der Kaiserschnittrate wird regelmäßig gesundheitspolitisch diskutiert, da sie regional und nach Klinik unterschiedlich ausfallen kann.

Knochenbrüche gehören ebenfalls zu den häufigen OP-Anlässen

Auf Platz acht der Top-20-Liste steht die offene Reposition einer Mehrfragment-Fraktur im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens.

2024 wurden hierfür 242.449 Eingriffe erfasst. (Destatis)

Weitere 172.697 Fälle entfielen auf geschlossene Repositionen von Frakturen oder Epiphysenlösungen mit Osteosynthese. (Destatis)

Das zeigt, welche Bedeutung die Unfall- und orthopädische Chirurgie innerhalb der deutschen Krankenhausversorgung besitzt.

Wundversorgung gehört ebenfalls zu den häufigen Eingriffen

Die chirurgische Wundtoilette beziehungsweise das Wunddebridement wurde 2024 insgesamt 216.374-mal kodiert. (Destatis)

Dabei wird erkranktes, abgestorbenes oder infiziertes Gewebe entfernt.

Solche Eingriffe können beispielsweise bei:

  • chronischen Wunden,
  • Infektionen,
  • schweren Verletzungen,
  • Durchblutungsstörungen,
  • komplizierten Operationswunden

erforderlich sein.

Die Top 20 im Detail

Die vollständige Top-20-Liste des Statistischen Bundesamtes zeigt folgende Werte für 2024: (Destatis)

Rang OPS Operation Fälle
1 5-469 Andere Operationen am Darm 381.456
2 5-032 Zugang zur Lendenwirbelsäule etc. 369.441
3 5-758 Rekonstruktion nach Dammriss 343.149
4 5-513 Endoskopische Operationen an Gallengängen 300.475
5 5-820 Hüft-Endoprothese 281.086
6 5-749 Kaiserschnitt 251.033
7 5-822 Knie-Endoprothese 249.248
8 5-794 Offene Reposition einer Mehrfragment-Fraktur 242.449
9 5-839 Andere Operationen an der Wirbelsäule 231.423
10 5-896 Wunddebridement 216.374
11 5-452 Lokale Exzision am Dickdarm 213.445
12 5-511 Entfernung der Gallenblase 206.775
13 5-916 Temporäre Weichteildeckung 194.672
14 5-900 Einfache Wiederherstellung der Haut 174.338
15 5-790 Frakturreposition mit Osteosynthese 172.697
16 5-800 Offen chirurgische Gelenkoperation 168.523
17 5-83b Dynamische Stabilisierung der Wirbelsäule 163.240
18 5-831 Entfernung erkrankten Bandscheibengewebes 157.035
19 5-895 Radikale Exzision an Haut/Unterhaut 152.725
20 5-215 Operationen an der unteren Nasenmuschel 147.631

(Destatis)

Warum die OPS-Statistik nicht mit einer „Patientenstatistik“ gleichzusetzen ist

Wer die Tabelle liest, sollte einen wichtigen statistischen Punkt beachten.

Das deutsche Gesundheitswesen verwendet den Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) zur Verschlüsselung von Operationen und anderen medizinischen Maßnahmen.

Ein Krankenhausfall kann mehrere OPS-Codes enthalten.

Beispielsweise kann ein Patient während eines Aufenthalts gleichzeitig:

  • operiert werden,
  • eine bildgebende Untersuchung erhalten,
  • eine Prothese bekommen,
  • weitere operative Teilmaßnahmen benötigen.

Deshalb sind die 16,31 Millionen erfassten Operationen nicht automatisch 16,31 Millionen unterschiedliche Menschen. (Destatis)

Die Zahl der Operationen ist langfristig interessant

Die Entwicklung über mehrere Jahre zeigt, dass die Zahl der stationären Operationen nicht einfach linear wächst.

Die GENESIS-Online-Datenbank des Statistischen Bundesamtes stellt Operationen und Prozeduren für Deutschland für die Jahre 2005 bis 2024 bereit. (GENESIS-Online)

Besonders auffällig sind die Veränderungen während der Corona-Pandemie.

Viele planbare Eingriffe wurden 2020 und teilweise auch 2021 verschoben oder reduziert. Danach erholten sich die Zahlen wieder.

Für 2024 ergibt sich schließlich die bereits genannte Größenordnung von rund 16,31 Millionen Operationen. (Statista)

Welche Rolle spielt die Alterung der Bevölkerung?

Die demografische Entwicklung dürfte die Operationsstatistik auch in den kommenden Jahren beeinflussen.

Mit zunehmendem Alter steigt unter anderem die Häufigkeit von:

  • Arthrose,
  • Hüft- und Knieproblemen,
  • Frakturen,
  • Gefäßerkrankungen,
  • bestimmten Krebserkrankungen,
  • degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen.

Das kann die Nachfrage nach bestimmten chirurgischen Leistungen erhöhen.

Besonders der Gelenkersatz ist ein gutes Beispiel dafür.

Hüfte und Knie im Fokus

Hüft- und Knieendoprothesen gehören bereits heute zu den häufigsten einzelnen Operationen.

Zusammen wurden 2024:

  • 281.086 Hüft-Endoprothesen
  • 249.248 Knie-Endoprothesen

erfasst. (Destatis)

Das sind zusammengenommen mehr als 530.000 Eingriffe.

Dabei handelt es sich allerdings ausschließlich um die jeweiligen OPS-Kategorien. Weitere Operationen an Hüfte und Knie sind darin nicht automatisch enthalten.

Was sagen die Zahlen über Deutschlands Gesundheitssystem?

Die OP-Statistik liefert einen interessanten Einblick in die tatsächliche Arbeit der Krankenhäuser.

Sie zeigt, dass deutsche Kliniken nicht nur hochkomplexe Spezialoperationen durchführen. Ein großer Teil der Versorgung entfällt auf häufige und standardisierte Eingriffe.

Dazu gehören insbesondere:

  • orthopädische Operationen,
  • Wirbelsäuleneingriffe,
  • Bauchchirurgie,
  • Geburtshilfe,
  • Unfallchirurgie,
  • Wundversorgung.

Gleichzeitig gibt es eine enorme Zahl weniger häufiger Eingriffe, die in der Top-20-Liste gar nicht auftauchen.

Was bedeutet „häufigste Operation“ überhaupt?

Der Begriff kann unterschiedlich verstanden werden.

Man könnte nach:

  1. der häufigsten einzelnen OPS-Kategorie,
  2. dem häufigsten Operationsgebiet,
  3. der häufigsten Diagnose,
  4. der häufigsten Operation innerhalb einer Fachrichtung,
  5. der Gesamtzahl aller Eingriffe

fragen.

Die Destatis-Top-20-Liste bezieht sich auf einzelne OPS-5-Steller und ist deshalb besonders präzise, aber nicht unbedingt die intuitivste Darstellung für Patienten. (Destatis)

Beispielsweise erscheinen verschiedene Wirbelsäuleneingriffe in mehreren Zeilen. Fasst man sie zu einer größeren Gruppe zusammen, würde die Wirbelsäulenchirurgie deutlich stärker ins Gewicht fallen.

Was ändert sich 2026?

Die Statistik für 2026 liegt noch nicht vollständig vor. Für einen Blogbeitrag mit dem Titel „2026“ ist es deshalb wichtig, zwischen Berichtsjahr und Veröffentlichungsjahr zu unterscheiden.

Die aktuell verfügbaren vollständigen OP-Daten beziehen sich auf 2024. Destatis stellt diese inzwischen über die Krankenhausstatistik und GENESIS-Online bereit. (Destatis)

Für 2026 lassen sich daraus jedoch einige Trends ableiten:

Mehr ältere Patienten

Die Alterung der Bevölkerung dürfte insbesondere orthopädische, unfallchirurgische und bestimmte onkologische Eingriffe beeinflussen.

Robotische Chirurgie

Robotisch assistierte Operationen werden in Deutschland weiter ausgebaut. Besonders Urologie, Viszeralchirurgie und andere minimalinvasive Fachbereiche nutzen entsprechende Systeme.

Ambulantisierung

Ein Teil der Eingriffe, die früher stationär durchgeführt wurden, kann zunehmend ambulant erfolgen.

Das ist für künftige Statistiken wichtig: Eine reine Krankenhaus-OP-Statistik könnte künftig einen Teil der tatsächlichen Operationsleistung nicht mehr abbilden.

Technischer Fortschritt

Neue Operationsverfahren können dazu führen, dass bestimmte Eingriffe schneller, schonender oder mit kürzerem Krankenhausaufenthalt durchgeführt werden.

Ambulante Operationen verändern das Bild

Ein weiterer wichtiger Punkt für die Zukunft ist die zunehmende Verlagerung medizinischer Leistungen aus dem stationären in den ambulanten Bereich.

Wenn eine Operation keinen stationären Aufenthalt mehr erfordert, erscheint sie nicht in gleicher Weise in der klassischen Statistik der vollstationären Krankenhauspatienten.

Die Zahl der stationären Operationen kann deshalb sinken, obwohl die Gesamtzahl bestimmter Operationen im Gesundheitswesen nicht unbedingt entsprechend zurückgeht.

Das macht den Vergleich über lange Zeiträume zunehmend komplex.

Welche Operationen könnten künftig wichtiger werden?

Aus heutiger Sicht dürften mehrere Bereiche besonders relevant bleiben:

Gelenkersatz: Die Alterung der Bevölkerung spricht für eine weiterhin hohe Nachfrage.

Wirbelsäulenchirurgie: Rücken- und degenerative Erkrankungen bleiben ein großes Versorgungsfeld.

Onkologische Chirurgie: Fortschritte in der Krebsdiagnostik können die Zahl und Art chirurgischer Eingriffe verändern.

Minimalinvasive Chirurgie: Laparoskopische und robotisch assistierte Verfahren dürften weiter an Bedeutung gewinnen.

Geburtshilfe: Kaiserschnitt und geburtshilfliche Operationen bleiben wichtige Bereiche der Krankenhausversorgung.

Ein Blick auf die Gesamtversorgung

2024 gab es in Deutschland laut Destatis 1.841 Krankenhäuser und rund 17,5 Millionen stationäre Patienten. (Destatis)

Die 16,31 Millionen Operationen bilden deshalb nur einen Teil des gesamten Leistungsgeschehens ab.

Neben Operationen werden beispielsweise zahlreiche:

  • Diagnosen,
  • Untersuchungen,
  • medikamentöse Therapien,
  • intensivmedizinische Leistungen,
  • Bestrahlungen,
  • endoskopische Maßnahmen,
  • nichtoperative Behandlungen

durchgeführt.

Die OP-Statistik ist damit ein wichtiger, aber nicht alleiniger Indikator für die Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitswesens.

Fazit: Welche Operationen sind in Deutschland am häufigsten?

Die aktuellen Zahlen zeigen ein vielseitiges Bild der deutschen Krankenhauschirurgie.

Im Jahr 2024, dem derzeit aktuellsten vollständigen Datenjahr, wurden rund 16,31 Millionen Operationen bei vollstationär behandelten Patienten erfasst. (Destatis)

Zu den häufigsten einzelnen OPS-Kategorien gehörten:

  • andere Operationen am Darm mit 381.456 Fällen,
  • Zugänge zur Lendenwirbelsäule mit 369.441 Fällen,
  • Rekonstruktionen nach Dammriss mit 343.149 Fällen,
  • endoskopische Operationen an den Gallengängen mit 300.475 Fällen,
  • Hüft-Endoprothesen mit 281.086 Fällen,
  • Kaiserschnitte mit 251.033 Fällen,
  • Knie-Endoprothesen mit 249.248 Fällen. (Destatis)

Besonders auffällig ist die große Bedeutung der Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie. Gleichzeitig zeigen die Zahlen, dass auch Geburtshilfe, Bauchchirurgie, Unfallchirurgie und Wundversorgung einen erheblichen Anteil des stationären Operationsgeschehens ausmachen.

Für 2026 ist vor allem eines entscheidend: Die klassische stationäre OP-Statistik wird sich weiter verändern. Ambulante Operationen, robotische Verfahren, demografischer Wandel und neue Behandlungsmethoden dürften die Verteilung der Eingriffe in den kommenden Jahren beeinflussen.

Quellen und weiterführende Informationen

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